Was tun, wenn ...

... ein Angehöriger verstorben ist.

Nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Bestattungsdienst Weiß + Mozer auf.

Telefon (07032) 5185

Die Mitarbeiter kümmern sich um alles, was bei einem Todesfall zu tun ist.

Unter anderem setzen Sie sich auch mit dem Pfarrer oder der Pastoralreferentin / dem Pastoralreferenten, der Beerdigungsdienst hat in Verbindung.

Dort erhalten Sie die Kontaktdaten, damit Sie einen Termin für ein Trauergespräch vereinbaren können.

Informationen zu Bestattungsformen - Wie sollen Verstorbene bestattet werden?

Hier ist vieles im Wandel: Die klassische Bestattung in einem Erdgrab ist nicht mehr die Regel. Häufig wird die Urnenbestattung in einem Grab oder einer Stelenwand gewählt. Zunehmend entscheiden sich Menschen auch für die Urnenbeisetzung im Friedwald oder für die anonyme Bestattung.

Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Die Angehörigen leben oft nicht mehr am Ort oder man will ihnen die Arbeit der Grabpflege ersparen. Die Vorstellung im Wald bestattet zu werden ist sicher für manche Menschen auch ein schöner Gedanke. Meist muss die Entscheidung über die Art der Bestattung von Angehörigen in der Ausnahmesituation des Schocks und der Trauer getroffen werden.

In der letzten Kirchengemeinderatssitzung und im Pastoralteam haben wir darüber gesprochen.

Dabei ließen wir uns vom Gedanken leiten, was der Würde des oder der Verstorbenen, unserem christlichen Glauben und der Hilfe in der Trauer für die Angehörigen eher entspricht.

Jeder Mensch ist einmalig. Deshalb soll jeder Mensch eine Grabstätte bekommen, die sichtbar gekennzeichnet ist und wo sein Name zu lesen ist. Wir glauben, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist und weil Jesus auferstanden ist, jeder und jede Verstorbene neues Leben bei Gott hat und zur Gemeinschaft der Lebenden und Toten gehört. Deshalb gehört für uns auch das Zeichen des Kreuzes zu einer Grabstätte.

Aus unserer Erfahrung in der Seelsorge wissen wir, dass Menschen in Trauer das Bedürfnis nach einem Ort haben, wo sie des Verstorbenen gedenken können, eine Kerze, Blumen oder einen Stein an die Grabstätte legen können. Damit bringen sie ihre Trauer zum Ausdruck und ihre Verbundenheit mit dem Verstorbenen, auch ihren Glauben. Das hilft auf dem Weg der Trauer und gibt Halt.

Als Seelsorgerinnen und Seelsorger liegt uns eine christlich-würdige Bestattung am Herzen, genauso die Trauerverarbeitung der Angehörigen. Darum haben wir uns im Pastoralteam (dem Team der Hauptamtlichen der Seelsorgeeinheit) entschieden, Bestattungen ausschließlich auf dem Friedhof abzuhalten, mit Grab und Namen.

Im Friedwald ist nicht sichtbar, wo die Urne mit der Asche des Verstorbenen liegt, weil eine Grabmarkierung nicht erlaubt ist und es nur manchmal ein hölzernes Namenstäfelchen am Baum gibt. Es ist dort nicht möglich Symbole der Trauer abzulegen. Für Ältere ist der Zugang zur Grabstelle im Friedwaldgeländes schwierig, denn es führen keine geteerten Wege direkt zum Baum und die Strecke ist teilweise steil. Dies sind die Gründe, weshalb wir als Pastoralteam dort keine Beisetzungen machen.

Wer eine Bestattung im Friedwald wünscht, für den bieten wir gerne eine Trauerfeier in unserer Kirche an. Die Bestattung selbst macht dann der Förster im Friedwald.

Auch die gute Tradition für den oder die Verstorbene ein Requiem, eine Messe zu halten, möchten wir wieder mehr beleben.