Was tun, wenn ...

... ich selbst oder ein Angehöriger im Krankenhaus ist

Gerade in Zeiten der Krankheit werden wir verletzlich, bedürftig und nachdenklich. Fragen tauchen auf. Schmerzen und vieles Ungewisse fordern uns heraus. Die Tage im Krankenhaus bergen aber auch eine Gelegenheit, sich neu oder vertiefend für das eigene Leben und für Gott zu öffnen. Daher gibt es in den vier Krankenhäusern unseres Dekanates hauptamtliche Krankenhausseelsorger-Innen, die zusammen mit evangelischen Pfarrer-Innen jeweils ein Team bilden. In Gespräch, Gebet und Ritualen suchen sie mit den Patienten-Innen nach Halt, Orientierung und Stärkung auf ihrem Lebensweg.

Seelsorge gewünscht bei Krankenhausaufenthalt?

Durch den Datenschutz wissen die Klinikseelsorger-Innen oft nicht, dass jemand mit einem kirchlichen Hintergrund im Krankenhaus ist und sich über einen Kontakt freuen würde.

Deshalb machen Sie bitte Ihre Angehörigen oder Mitchristen aus der Gemeinde, die ins Krankenhaus müssen, auf die Klinikseelsorge aufmerksam, und geben Sie gegebenenfalls der Klinikseelsorge per Telefon einen Tipp.

Selbstverständlich können Sie auch über die behandelnde Pflege und die Ärzte-Innen einen Seelsorgekontakt herstellen lassen.

 

Pastoralreferent Frank Kühn in Böblingen (07031 / 668-0 über die Klinikpforte)

Pfarrer István Gegoe in Sindelfingen (07031 / 98-0 über die Pforte)

Pastoraler Mitarbeiter Peter Bühler  in Leonberg (07152 / 202-67465)

Pastoralreferentin Dr. Ulrike Altherr in Herrenberg (07032 / 16-0 über die Pforte)

 

 Frank Kühn, Koordinierender Klinikseelsorger

... ich krank bin oder ein Anghöriger krank ist.

Wenn Sie einen Krankenbesuch wünschen oder die Krankenkommunion oder die Krankensalbung haben möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Pfarrbüro auf.

Telefon (07032) 94260 

Krankenkommunion / Krankensalbung

Die Krankensalbung soll dem kranken Menschen das Vertrauen schenken, dass er auch in schwieriger Zeit von Gott angenommen und bei ihm geborgen ist. Die Krankenkommunion ist das stärkende Sakrament bei körperlicher und seelischer Schwäche.

Leider verstehen viele Menschen, die Krankenkommunion als "letzte Ölung". Aber das ist nicht richtig, sie soll ein Sakrament der Stärkung sein und kann auch mehrfach empfangen werden.

 

Krankenkommunion zu Hause empfangen

Wer aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen kann, für den besteht das Angebot, die Kommunion zu Haus zu empfangen. Vor Hochfesten, bei Bedarf auch öfter, bringen Kommunionhelfer oder Mitarbeiter des Pastoralteams die Kommunion ins Haus und feiern, je nach Gesundheitszustand eine kurze Andacht oder sprechen ein gemeinsames Gebet.