Vesperkirche startet im Januar - 29.01. - 12.02.2023 im ev. Gemeindehaus, Herrenberg

Der Winter wird kalt und teuer. Da tut eine warme Mahlzeit in Gemeinschaft gut. Gemeinsam essen, reden, zuhören, willkommen sein, das ist unser Traum von Vesperkirche in Herrenberg. Egal ob alt oder jung, reich oder arm, fröhlich oder belastet… alle gehören dazu.

Es soll Nahrung für Leib und Seele geben. Zu essen gibt es täglich ein Hauptgericht, wahlweise vegetarisch oder mit Fleisch; Getränke und Kaffee und Kuchen. Als Nahrung für die Seele gibt es immer um 12.30 Uhr für 10 Minuten einen geistlichen Impuls oder Musik oder eine andere kleine Überraschung. Außerdem liegen Impulskärtchen zum Mitnehmen aus.

Wer reden möchte trifft auf offene Ohren bei den Mitarbeitenden der „Orte des Zuhörens“. Desweiteren erhalten die Besucher Informationen von und über verschiedene Hilfseinrichtungen.

Alles fing mit der Weihnachtsaktion 2019 des „Gäubote“ von „miteinander-füreinander“ an: eine ökumenische Vesperkirche in der Herrenberger Stiftskirche sollte auf den Weg gebracht werden.

Corona verhinderte Vieles. Aber engagierte Ehrenamtliche und der ökumenische Leitungskreis hielten durch und unternahmen immer wieder Anläufe. Nun freuen sich alle auf die erste „richtige“ Vesperkirche vom 29.1. – 12.2.2023 täglich von 11 bis 14 Uhr im Evangelischen Gemeinde­haus, Erhardstr. 4 in Herrenberg. Gern wären wir in der Stiftskirche gewesen, das geht aus Gründen der Energieeinsparung leider nicht.

Jetzt fehlen nur noch viele, die zum Essen kommen, so dass wir eine bunte Tischgemeinschaft haben.

Das Essen ist kostenlos. Wer kann und will, gibt eine Spende.

Nähere Informationen bei Johannes Söhner. (07032) 32783 oder per Email an Vesperkirche.Herrenberg(at)elkw.de

Vesperkirche to go

Von Samstag, 5. März bis Sonntag, 13. März gab es vor der Spitalkirche in Herrenberg eine kleine „Vesperkirche to go“. Dort war eine Weihnachtsmarkthütte aufgebaut und Menschen mit einem geringen Einkommen erhielten täglich von 11.30-14.00 Uhr ein kostenloses warmes Essen zum Mitnehmen. Wer es sich leisten konnte, hat Essen gegen eine Spende mitgenommen. Es kamen Menschen verschiedener Alters- und Gesellschaftsschichten, GrundschülerInnen, die sich erst nicht zu fragen getrauten, bis hin zu Menschen, die auf der Straße leben.

Finanziert mit Spendengeldern aus der Gäubote-Weihnachtsaktion 2019 von „Miteinander-Füreinander“, packten ehrenamtliche Mitarbeitende pro Tag 75 Vespertüten. Und das kam in die Tüte: Ein Becher mit Suppe oder Eintopf (gekocht vom Naturfreundehaus), zwei Stück Brot (gespendet von der Bäckerei Baier), ein Apfel (von Obstbau Schäberle und Gußmann) und ein Schokoriegel vom Eine-Welt-Laden. Nachhaltig, regional und fair gehandelt war dem ökumenischen Leitungskreis wichtig. Deswegen waren auch die Suppenbecher und Löffel aus kompostierbarem Material. Dazu kam in jede Tüte ein kleiner geistlicher Impuls zum Lesen, um dem Motto der Vesperkirche „Nahrung für Leib und Seele“ wenigstens ein bisschen gerecht zu werden.

An Tagen, an denen noch Essen übrig war, fand es über die Mitarbeitenden der „Samstagsmahlzeit“ weitere dankbare Abnehmer.

Die Mitarbeitenden sind dankbar für gute Begegnungen und freuen sich auf die „richtige“ Vesperkirche vom 29.1.–12.2.2023 in der Stiftskirche.