Wie kommt Gott in Kinderköpfe?

Immer wieder sind Eltern und Großeltern erstaunt, manchmal auch hilflos, wenn Kinder ihre Gedanken zum Leben, Sterben, der Sinndimension des Lebens oder zu Gott äußern. Wenn sie dann auch noch neugierig Fragen stellen, ...

kommen viele Erwachsene an ihre Grenzen. Um entspannter über Gott und die Welt mit Kindern und Jugendlichen sprechen zu können, ist es hilfreich zu verstehen, wie sich die kindlichen Vorstellungen von Gott und seinem Wirken entwickeln. Dabei lohnt es sich auch die Einflüsse zu berücksichtigen, die auf kindliche Vorstellungen in unterschiedlichen Altersstufen und Entwicklungsphasen einwirken. Ausgehend vom „Stufenmodell der psycho-sozialen Entwicklung des Menschen“ nach Ericson und seiner religiösen Spiegelung im „Modell der religiösen Entwicklung“ nach Fowler, wollen wir aktuelle Studien von Prof. Dr. Anna-Katharina Szagun und Stefanie Pfister, die viel dynamischer als diese beiden Modelle sind, betrachten. Doch wir wollen dabei nicht theoretisch stehen bleiben, sondern sie mit unseren Erfahrungen und Fragen reflektieren, um in ein lebendiges Gespräch miteinander zu kommen.

Klaus Hilbert (Theologe und Pädagoge), 22.04.2020, 20:00 Uhr, Rupert-Mayer-Haus, Franz-Lehár-Weg 1, Herrenberg, Eintritt frei, Spenden willkommen
In Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Herrenberg.