„ Orte des Zuhörens“ starten in Herrenberg ab dem 13. Februar 2020

Zeit und offene Ohren zu verschenken

Die Idee ist einfach: Ehrenamtliche sind für Menschen da, die etwas besprechen wollen, hören ihnen zu und schenken ihnen ihre Zeit. Besucher können  ihr Herz ausschütten, einfach ein Erlebnis erzählen oder über ihre Probleme reden. Die Ehrenamtlichen haben ein offenes Ohr und wenn es die Besucher wollen, versuchen sie, gemeinsam Lösungen für ihre Probleme zu finden. Falls notwendig und gewünscht, vermitteln sie an andere Hilfen weiter.
Weil vier Ohren mehr hören als zwei, sind die Ehrenamtlichen meist zu zweit.
Jeder kann kommen. Gesprächsthemen können persönliche Schicksalsschläge, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut, Einsamkeit, Geldsorgen und vieles andere sein. Oft ist es hilfreich, sich einmal mit anderen in einem geschützten Rahmen auszutauschen, sich etwas von der Seele reden ohne jeden Zeitdruck. Auch wer einfach nur ein gutes Gespräch zu schätzen weiß, ist willkommen. Gesprochen wird nur über das, was die Besucher möchten.

Die Ehrenamtlichen sind geschult und unterliegen der Schweigepflicht.

Die Orte des Zuhörens wurden entwickelt von der Caritas, mitgestaltet im Rahmen des städtischen Quartiersmanagements und im Kontakt mit weiteren Institutionen für Herrenberg angepasst. Träger ist die  der katholischen Kirchengemeinde.
Sie sind ab dem 13.2.2020 offen jeden Dienstag von 9-11 Uhr im Klosterhof, Bronngasse 13, Herrenberg, Raum 2.3., jeden Donnerstag von 15-17 Uhr ebenfalls im Klosterhof (Raum 3.6) und jeden Freitag von 18-20 Uhr im katholischen Pfarrbüro, Walther-Knoll-Straße 13, Herrenberg.

Ohne Termin kann jeder einfach vorbeikommen. Das Team von „Orte des Zuhörens“  freut sich auf alle, die reden möchten.