Maßnahmen zur Energieeinsparung

 

 

Über das Thema Energiekrise und die damit zusammenhängenden drastischen Preissteigerungen für Gas, Öl und Strom hören und lesen wir täglich in den Medien. Auch wir als Kirchengemeinde sind von dieser Entwicklung betroffen. Um die Kostensteigerungen für Energie zu dämpfen aber insbesondere auch um solidarisch mit der Gesellschaft zu handeln, hat der Kirchengemeinderat in seiner Sitzung am 6. Oktober entschieden, durch verschiedene Maßnahmen zur Energieeinsparung den Verbrauch von Gas und Strom zu reduzieren. Was wurde nun im Detail beschlossen?

 

  1. Die Temperatur im Kirchenraum von St. Martin soll durchgängig auf 13° Celsius eingestellt werden.
  2. In den Kirchen St. Josef und Gut-Hirten wird jeweils vor den Gottesdiensten auf maximal 13° Celsius aufgeheizt.
  3. In den Gemeinderäumen, wie beispielsweise das Gemeindezentrum St. Martin, der Josefsaal in der Schickhardtstraße oder der Gemeindesaal Gut-Hirten in Gültstein, wird die Raumtemperatur während der Nutzung auf 19° Celsius begrenzt.
  4. Auch in den Gemeindebüros wird die Raumtemperatur auf 19° Celsius begrenzt.
  5. Während der Schulferien sollen die Gemeinderäume nicht vermietet werden. Dadurch werden die Räume in dieser Zeit nicht genutzt und die Raumtemperatur kann weiter gesenkt werden.
  6. Sowohl bei Vermietungen von Gemeinderäumen als auch bei deren unentgeltlicher Überlassung sollen die Nutzerinnern und Nutzer mit einem Energiekostenbeitrag an den erhöhten Energiekosten beteiligt werden. Die Höhe dieses Energiekostenbeitrags wird vom Verwaltungsausschuss festgelegt.

 

Die beschlossenen Maßnahmen leiten sich zum einen aus den von den Bauabteilungen der (Erz-)Bistümer veröffentlichten Handlungsempfehlungen für verantwortungsbewusstes Temperieren von Kirchen ab, setzen zum anderen aber auch die Vorgaben aus der „Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen“ der Bundesregierung um.